Die Therapie
Wenn man sich noch einmal alle Aussagen von den Menschen in Erinnerung ruft mit denen ich mich aus einander setzte, war mir als müsste ich auch eine Therapieform finden die auf ihre eigentlichen Bedürfnisse eingeht.
Schon allein das Wort Therapie wirkt auf viele Menschen abschreckend was ich anhand der Definition zum teil auch verstehen kann. Nur selbst wenn man berücksichtigt wie umfangreich unsere Sprache ist, so viele uns doch oft zu viele Worte und Formulierungen um das aus zu drücken oder zu formulieren was wir eigentlichen wollen.
So ist das Erste was ich nicht wollte das jemand davon ausgeht das ich etwas führen will, das mache ich auch nicht im eigentlichen Sinne einer Therapie. Ich kann keinem Menschen etwas dazu sagen, was er gefühlt hat, oder erlebt, woran er sich erinnert, oder wie es die Person verstanden hat.
Es war nie mein Leben sondern immer das der Person mit der ich zu tun habe. Meine Interpretation wird immer aus meinem Leben und Empfinden resultieren und bleibt damit MEINE INTERPRETATION und nicht die von meinem Gegenüber. Denn sie wäre wäre für diese Person falsch.
Somit sehe ich mich eher in der Postion eines Begleiters, mein Gegenüber kann sich einverstanden erklären, mich auf seinem Weg zu den Ursachen mit zu nehmen und das einzige Recht das ich habe sind Verständnisfragen zu stellen.
Als Begleiter der die Thematik der Störungen versteht kann ich ihm einen Leitfaden vorgeben um eben einen Weg zu gehen der es ihm ermöglicht diese Störungen selber zu erkennen und zu beseitigen, ebenso wie die Möglichkeit auch die Geschwindigkeit all dessen selber zu bestimmen.
Grundsätzlich sollte man sich als Begleiter auch die Pflicht auf erlegen, dem anderen mit zu teilen und darauf hin zu weisen, dass der Weg der Erinnerungen doch sehr schmerzhaft wird. Das hat etwas mit Ehrlichkeit und Fairness zu tun.