Von vorn

Veröffentlicht auf von Thomas Reiser

Von vor, war nicht nur ein Gedanke oder ein Wunsch der in mir eine besondere Gestalt annahm. Ohne, zumindest mit dem Versuch, auf bekanntes Wissen nicht zu zu greifen, eine Wissenschaft neu zu entwickeln, sollte wirklich schwer werden.

Und doch, es ermöglichte mir Gedankenspiele zu denen ich vorher nicht fähig war. Es eröffnete mir doch eine andere Sicht auf vieles, was ich vorher nicht einmal wahrgenommen hatte.

So verstand ich die Ursachen für psychische Störungen, an anderen Orten zu suchen und zu finden als andere es taten. Das das Ergebnis, die psychische Störung, nur das Ergebnis einer langen Kette von Erlebnissen waren, das alle Menschen bei einer Therapie alles verschweigen was zu einer Heilung führen kann und gleichzeitig darin das auf eine besondere Art doch mitteilen. Mir wurde klar das ich ohne Wissen in Rhetorik, Mimik, Gestik und Mimikry nicht weiterkommen würde. Oder das der Patient niemals nur einen Menschen im Gespräch repräsentiert.

Der Mensch mit all seinen Erinnerungen gar nicht in der Lage ist, diese zu verlieren sondern nur zu verdrängen und das er dieses sein ganzes Leben lang immer wieder macht um sich scheinbar zu schützen. Aber dadurch auch positive Erinnerungen und den Zugriff auf erlerntes Wissen verliert, sich sein Aussehen verändert und vieles mehr.

 

Um so intensiver ich mich mit allem aus einander setzte um so mehr stelle ich fest das ich selber zu diesem Thema, wirklich einige Bücher schreiben könnte, wenn meine Gedanken nicht so schnell so vieles durchdenken würden und zu immer neuen Erkenntnissen kommen würden. Was mir allerdings am meisten bei mir selber auffällt ist in wie weit sich die Art verändert hat mit der ich neue Menschen kennen lerne. Ich höre alles was sie nicht sagen wollen und verstehe sie schnell zurück bis in ihre Kindheit zu analysieren. Allerdings auf eine andere Art wie in der Psychoanalyse oder auch nur bei den normalen Gesprächen mit welchem Analytiker auch immer.

Oft habe ich auch das Gefühl, das viele dieser Menschen dieses auch merken ohne das man sie darauf anspricht, denn ihre Sprache, die Wahl ihrer Worte und ihr gesamtes Körperverhalten verändern sich, um mir ohne das der bewusste Mensch es merkt, mir noch mehr Informationen zu kommen zu lassen.

 

Um so näher mir im privaten allerdings ein Mensch steht um so weniger verfüge ich allerdings über diese Wahrnehmung.

 

Aus all diesen Gedanken her aus war mir auch klar das ich eine Therapie entwickeln wollte, die den Menschen helfen sollte, sich ihrer Störungen zu entledigen. Zu diesem Thema möchte ich gleich kommen, allerdings nicht ohne noch zu bemerken das ich das Thema „Von vorn“ noch ausführlich in dem Blog „Wissenschaft und Mnemologie“ behandeln werde. Das Warum, ergibt sich aus der dortigen Thematik.

 

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